Der Hasselbachplatz ist das urbane Zentrum der Stadt. Hier treffen täglich Menschen mit unterschiedlichen Alltagspraktiken und Lebensrealitäten aufeinander. Das kann einerseits eine Ursache für Konflikte darstellen, andererseits birgt diese Vielfalt großes Potential für einen lebendigen und sich gegenseitig unterstützenden Kiez.


Zusammen schaffen wir einen Freiraum, der Menschen die Möglichkeit bietet, sich abseits der Tram-Station zu begegnen, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen - ohne ökonomische Schranken.

Wir wollen #platzmachen - für Bewohner:innen und Besucher:innen des 'Hassels', für sozial und politisch Engagierte, Kulturinteressierte- und schaffende jeden Alters. Besonders aber für Menschen, die sich ihren Platz sonst meist erkämpfen müssen, weil sie in öffentlichen Räumen von Diskriminierung und struktureller Benachteiligung betroffen sind. 

Dafür müssen wir zusammenrücken und genau hinschauen! Wir wollen uns kritisch mit den eigenen und bisher fremden Lebensrealitäten auseinandersetzen, einander zuhören und voneinander lernen. Darüber hinaus, wollen wir einen stetigen Austausch und die Vernetzung von Nachbar:innen und Akteur:innen des gesellschaftlichen Lebens fördern und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und uns langfristig dazu beitragen, dass auch die Interessen gehört werden, die im öffentlichen Diskurs wenig Beachtung finden. Der Kiezladen soll als Ort dazu dienen, solidarisches Miteinander praktisch erfahrbar und im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.


 




 

Unser Konzept baut auf vier Säulen auf.


 

Welche Projekte bereits stattfinden und für die Zukunft geplant sind, siehst du hier.

 

Wenn du ein eigenes Projekt verwirklichen möchtest, für dich und deine Gruppe einen Planungsraum brauchst oder einfach Lust hast, dich auszutauschen, aktiv zu werden oder Menschen kennen zu lernen, melde dich gerne bei uns. Wir freuen uns über deine Anregungen, Ideen oder Wünsche. 


Kontakt


 


 

Wer rein darf - und wer NICHT


 

Offen und gleichzeitig geschützt? Wir wagen den Spagat, denn wirklich offen ist ein Raum nur dann, wenn Menschen respektvoll miteinander umgehen und sich sicher fühlen können. Wir wollen Diskriminierungen ernst nehmen, aufarbeiten und davon betroffenen Menschen die Möglichkeit geben, sich den Raum anzueignen. Deshalb laden wir besonders BIPoC* und FLINTA* Personen herzlich dazu ein, den Raum mitzugestalten, sich einzubringen und eigene Projekte umzusetzen.


Hier ist #keinplatz für Rassismus, LGBTQI*-Feindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus,  Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Faschismus oder Hetze. Zudem wollen wir einen barrierearmen Zugang für Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Für jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bist Du hier falsch!